Der Garten und die Terrasse lösen sich von formaler Strenge. Organische Formen, warme Farbnuancen und haptische Qualitäten prägen eine ruhige, behagliche Gestaltung, in der sorgfältig ausgewählte Gartenmöbel den harmonischen Gesamteindruck unterstreichen.

Im Outdoor-Bereich zeichnet sich ein klarer Trend ab: Natürlichkeit rückt in den Fokus. Ein Blick auf die Neuheiten des führenden Schweizer Gartenmöbelanbieters Hunn zeigt: Die Gestaltung des Aussenbereichs greift Elemente handwerklicher Flechtkunst und informeller Wohnkultur auf, übersetzt sie jedoch in eine zeitgemässe Formensprache. Wärme ersetzt Strenge und lässt Raum für Leichtigkeit.
Hochwertige Materialien, organische Formen und eine zurückhaltende Farbpalette bestimmen das Bild. Erdige Nuancen und sanfte Grautöne sorgen für eine ruhige, unaufgeregte Ästhetik. Gleichzeitig gewinnt der Tastsinn an Bedeutung – etwa durch handgeflochtene Strukturen, die den Möbeln eine sinnliche Dimension verleihen. Die bewusste Einbindung haptischer Qualitäten ist auch in anderen artverwandten Branchen zu beobachten, sodass man diesbezüglich nicht mehr von einem Trend, sondern eher von einer Bewegung sprechen sollte.
Ästhetik in der Praxis Die Sitzmöbel der Serie «Enna» verdeutlichen die moderne Maxime des Natürlichen: Ein pulverbeschichtetes Aluminiumgestell mit einem handgeflochtenen Polyrattan-Geflecht in warmen «Brown Oak»-Tönen. Das Flechtwerk verleiht dem Design visuelle Leichtigkeit, ohne die zeitgemässe Eleganz einzubüssen. Ebenso nutzt der «Laos»-Hängesessel ein traditionelles Polyrattan in unterschiedlichen Geflechtvarianten, die materiell und optisch an klassische Flechtkunst erinnern und eine organische, behagliche Atmosphäre schaffen. Die Stühle der «Ravenna»-Reihe setzen mit dem Rope-Geflecht ebenfalls auf eine luftige, handwerklich geprägte Struktur und eine Farbpalette, die sich dezent in die Umgebung einfügt.
Insgesamt spiegeln diese Modelle einen breit wahrnehmbaren Gestaltungsansatz wider: Geflecht- und Schnurtechniken stellen nicht nur wetterbeständige Materialien in den Mittelpunkt, sondern prägen durch ihre Struktur und Farbigkeit entscheidend die Ästhetik. Natürliche Farbtöne verstärken dabei die Verbindung zwischen Wohnraum und Natur.


Mehr Ideen für den Garten gibt es in der Ausgabe 2/26 vom Magazin DAS EINFAMILIENHAUS.
Text: Fiona Scotoni
aus dem Magazin: Das Einfamilienhaus, Zeitschrift Nr. 2/2026