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«Wohngesundes Bauen» lässt sich messen

Ein neues Prüfsystem vom Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB e.V.) ermöglicht die umfangreiche Beurteilung der baubiologischen Wohnqualität von Gebäuden. Der Ökohaus-Pionier Baufritz lässt jetzt auch in der Schweiz seine Häuser danach prüfen.

Die Messvorrichtung im Baufritz-Haus prüft umfassend verbaute flüchtige Fremdstoffe und im Umfeld vorhandene Schadstoffe. Nebst Formaldehyd und TVOC werden Weichmacher, Biozide, Flammschutz- und Konservierungsmittel, Schimmelpilze sowie Radon gemessen.
Die Messvorrichtung im Baufritz-Haus prüft umfassend verbaute flüchtige Fremdstoffe und im Umfeld vorhandene Schadstoffe. Nebst Formaldehyd und TVOC werden Weichmacher, Biozide, Flammschutz- und Konservierungsmittel, Schimmelpilze sowie Radon gemessen.

Im modernen Hausbau ist das Thema «wohngesundes Bauen» ein Qualitätsmerkmal, dass neben Energieeffizienz und Architektur einen hohen Stellenwert einnimmt. In eine bestehende Immobilie oder in das zukünftige Eigenheim zu investieren, ohne sicherzustellen, dass dieses nicht mit Schadstoffen belastet ist, die später zu einer aufwendigen Sanierung führen könnten, empfinden Bauherren zunehmend als unkalkulierbares Risiko. Doch wie erhält man die Gewissheit, dass ein Haus oder eine Wohnung wohngesund ist? Bis heute gehen verschiedene Zertifizierungslabels auf Schadstoffe wie Formaldehyd und flüchtige Fremdstoffe (TVOC) ein. Aber keines davon prüft die verbauten oder im Umfeld vorhandenen Schadstoffe umfassend. Dazu gehören nebst den genannten vor allem Weichmacher, Biozide, Flammschutz- und Konservierungsmittel, Schimmelpilze sowie Radon.

Mit dem neuen «VDB-Zert» vom Berufsverband Deutscher Baubiologen (VDB e.V.) gibt es ein Zertifikat, das in einem breit angelegten Messverfahren nahezu alle Schadstoffe und Gesundheitsrisiken im Wohnumfeld prüft. Für das Musterhaus Heimat 4.0 hat der auch in der Schweiz tätige allgäuer Ökohaus-Pionier Baufritz als erster Hersteller von Holzsystemhäusern für ein Höchstmass an baubiologisch gesundem Wohnen und Bauen das «VDB-Zert» erhalten. Dabei hat Baufritz mit der «weissen Plakette» die höchste Qualitätsstufe für gesundes und schadstoffarmes Bauen erreicht.

Als Vorreiter für nachhaltiges und biologisches Bauen begrüsst Baufritz das neue Label, denn es stellt einen transparenten und hilfreichen Indikator dar, um Wohngesundheit zu erkennen. Baufritz lässt ab sofort auch die Häuser, die sie in der Schweiz baut, entsprechend zertifizieren.

Über Baufritz
Nach dem Vorbild der Natur plant und realisiert Baufritz seit über 120 Jahren ökologisch nachhaltige Gebäude. Aus hochwertigen, schadstoffgeprüften Bau- und Dämmstoffen entstehen individuelle Architektenhäuser, die Mensch und Umwelt schützen. Geplant und realisiert werden Design- und Ökohäuser, Bungalows, Doppel- und Reihenhäuser sowie Mehrfamilien- und Mehrgenerationenhäuser nach dem Cradle-to-Cradle-Gedanken. Cradle to Cradle ist ein Konzept, das danach strebt, ökoeffektive Produkte zu entwickeln, die Teil eines nachhaltigen Kreislaufsystems sind.

Baufritz beschäftigt über 300 Mitarbeitende und betreibt Niederlassungen in der Schweiz, den Beneluxländern und Grossbritannien. Dagmar Fritz-Kramer (kfm. Geschäftsführerin) und Mario Reisacher (techn. Geschäftsführer) führen den Familienbetrieb in vierter Generation nach dem Cradle-to-Cradle-Gedanken. Für das Engagement rund um ein nachhaltiges, wohngesundes Leben erhält Baufritz immer wieder Auszeichnungen. Zum Beispiel wurde das Unternehmen vom Wirtschaftsmagazin «Capital» 2018 zum gesündesten Anbieter der Fertighausbranche gekürt.

Text: PD

Bezugsquelle:
Baufritz AG
3661 Uetendorf/Thun
Tel. 033 345 97 00
www.baufritz.com

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