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Gesucht: Die schönsten Küchen der Schweiz

Was die Oscar Verleihung für Hollywood, ist der Swiss Kitchen Award für die Schweizer Küchenbranche. Zum vierten Mal organisiert der Branchenverband Küche Schweiz 2019 einen Wettbewerb, in dem Schweizer Küchen prämiert werden. Anfang Juli wählte eine Fachjury unter der Leitung des Innenarchitekten Remo Derungs die Finalisten für die Endausscheidung aus. Wir sprachen darüber mit Rainer Klein, Geschäftsführer Küche Schweiz.

Rainer Klein, Geschäftsführer Küche Schweiz
Rainer Klein, Geschäftsführer Küche Schweiz

Rainer Klein, ist diese Vorarbeit für den Organisator inzwischen schon Routine?
Rainer Klein, Geschäftsführer Küche Schweiz: In Bezug auf die Fachjury nein – diese setzt sich immer neu zusammen. Es ist jeweils eine neue Konstellation von Persönlichkeiten, die sich konstituiert. Da kommt keine Routine auf. In Bezug auf die administrative Bearbeitung sind wir auf hohe Effizienz angewiesen, um das Aufkommen zu bewältigen. Dabei ist Routine durchaus erwünscht und gewährleistet Qualität in der Abwicklung.

Die Bedingungen wurden diesmal verschärft. Showroom-Küchen sind nicht mehr zum Wettbewerb zugelassen, nur Küchen, die in Privathaushalten in der Schweiz verbaut wurden. Hatte das Auswirkungen auf die Qualität der Einsendungen?
Rainer Klein: Die Anzahl Eingaben pro Kategorie ist erstmal sehr ausgeglichen: Insgesamt 72 Projekteingaben haben wir erhalten, davon 37 in der Kategorie «Schönste Küche» und 35 für den «Besten Küchenumbau». Dies sind rund 25 Prozent mehr Eingaben als 2017, obwohl wir die Anforderungen mit einer Reglementsanpassungen verschärft haben. Die Küchenprofis haben diese offenbar goutiert, garantiert sich doch für gleiche Spiesslängen.

Die Schweizer Küchenbranche zeigt mit den eingereichten Projekten, was sie kann. Du hast alle Projekte angeschaut, wo siehst Du die grossen Stärken?
Rainer Klein: Ich bin ja selber kein Küchenbauer, geschweige denn handwerklich begabt. Ich darf den Swiss Kitchen Award seit 2015 begleiten. Dabei fällt auf, dass die Komplexität der Küchenprojekte zunimmt. Offenbar sind Frau und Herr Schweizer bereit für Qualität, Komfort und Funktionalität, die ihrem individuellen Wunsch entsprechen, Geld auszugeben.

Die Jury hat jetzt 16 Projekte ausgewählt, je acht für jede Kategorie. Wie geht es jetzt weiter?
Rainer Klein: Sämtliche Teilnehmer werden informiert, ob sie den nächsten Schritt ins Public Voting geschafft haben oder nicht. Es ist in der Natur des Wettbewerbs: Aufgrund des sehr hohen Niveaus befinden sich auch gute und sehr gute Projekte unter denjenigen, welche eine Absage erhalten. Von den Finalisten holen wir weitere Details und Informationen. Im nächsten Schritt starten wir mit der Produktion der Trailer, welche mit dem Start des Public Votings ab dem 2. September publiziert werden. Wir gehen davon aus, dass diese über die Social-Media Kanäle zahlreich weitergeleitet werden. Eine Teilnahme am Voting lohnt sich übrigens. Wir verlosen einen Hauptgewinn im Wert von circa 4000 Franken: einen Quooker inklusive Installation.

Wo findet das Public Voting statt, wie kann man mitmachen?
Rainer Klein: Das Public Voting ist online, bei uns auf der Homepage www.swiss-kitchen-award.ch, aber auch bei unserem Medienpartner und anderen Portalen. Sämtliche Sponsoren, sämtliche Teilnehmer können das in ihren Netzwerken bekanntmachen. 2017 konnten wir so 9100 Stimmen generieren, ich hoffe sehr, dass wir diese Zahl nochmal toppen können.

Und wann ist der grosse Moment, wo die Swiss Kitchen Awards 2019, die Oscars der Küchenbranche, offiziell verliehen werden?
Rainer Klein: Die feierliche Verleihung findet am Donnerstag 14. November statt, die Resultate werden erst dann bekanntgegeben. Moderator Sven Epinay freut sich jetzt schon auf Momente voller Überraschungen und Emotionen, wenn er die Sieger bekanntgibt.

Swiss Kitchen Award

Folgende Finalteilnehmer sind einen Schritt weiter und haben die Chance, einen der begehrten und prestigereichen Swiss Kitchen Awards 2019 zu gewinnen (in alphabethischer Reihenfolge):

Kategorie «Schönste Küche»

Albert Speck AG, Oberwil; BLACK ISLAND

Blattmann & Odermatt AG, Morgarten; LA CHEFFE

Bucher Architekten AG, Emmenbrücke; OPUS

Bulthaup Zürichseee, Küsnacht; BULTHAUP B3 / ALUMINIUM SANDBEIGE

ITEL AG Innenausbau, Basadingen; CRISS – CROSS

r+s Schreinerei AG, Wohlen; UNIKAT D2

Schreinerei Martin Roth, Degersheim; DURCH(ge)BLICK(t)

Weiss Innenausbau AG, Samstagern; M12

Kategorie «Bester Küchenumbau»

DU Studio, Zürich; Projekt INSIDE/OUTSIDE

Hilbert Architektur GmbH, Basel; SCHREINERKÜCHE

Losinger Architekten, Zürich; IN DER BREITI

NW/A Niedermann Wälti Architekten, Zürich; BLACK IS BEAUTIFUL

Orea AG, Zürich; OREA+

Pierre Métrailler architecte, Zürich: ECLIPSE

Rolf Schubiger Küchen AG, St.Gallen; ÄSCHER

Schneider Innenausbau AG, Dieterswil; KÜCHE IM HOCHSTUDHAUS

Die Fachjury des Swiss Kitchen Award 2019, (v.l.n.r.) Remo Derungs (Präsident), Andreas Caminada, Christine Vollmer, Jan Geipel und Roger Lindauer.
Die Fachjury des Swiss Kitchen Award 2019, (v.l.n.r.) Remo Derungs (Präsident), Andreas Caminada, Christine Vollmer, Jan Geipel und Roger Lindauer.

Interview: Christine Vollmer

Bezugsquelle:
küche schweiz – Der Branchenverband
www.küche-schweiz.ch

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