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Pflanzen gehören zur Architektur dazu

Der japanische Architekt Junya Ishigami gewinnt den Schweizer BSI Architekturpreis 2016. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre von der Architekturakademie Mendrisio vergeben. Die Jury lobt Ishigamis «erlesene Architektur mit ihrem vielversprechenden Einbezug der Pflanzenwelt».

Japan-Pavillon an der Biennale von Venedig 2008.zoom
Japan-Pavillon an der Biennale von Venedig 2008.
 
 
Im «Haus mit Pflanzen» ist die Vegetation Teil der Architektur.zoom
Im «Haus mit Pflanzen» ist die Vegetation Teil der Architektur.
Auch im Haus wachsen Pflanzen.zoom
Auch im Haus wachsen Pflanzen.
 
Architekt Junya Ishigami aus Japan.zoom
Architekt Junya Ishigami aus Japan.

Wer den Preis holen will, muss laut Statuten jung sein, zum Zeitpunkt der Verleihung unter 50, und mit mindestens drei Werken einen bedeutenden Beitrag zur zeitgenössischen Architektur geleistet haben. Unter 28 Kandidaten aus 17 Ländern entschied sich die Jury unter dem Vorsitz von Mario Botta für Junya Ishigami, geboren 1974 in Kanagawa (Japan). Er studierte in Tokio, arbeitete für Kazuyo Seijima & Associates und gründete 2004 sein eigenes Büro. Lehraufträge führten ihn nach Harvard und Princeton.

Zu Ishigamis bekanntesten Werken gehören der Workshop des Kanagawa Institute of Technology, der japanische Pavillon an der Biennale von Venedig 2008 und das «Haus mit Pflanzen», gebaut 2010–12 für ein junges Paar im Grossraum Tokio. Die Jury lobt Ishigamis «erlesene Architektur mit ihrem vielversprechenden Einbezug der Pflanzenwelt». Die eingereichten Werke werden mit einer Ausstellung in Mendrisio und in einer Monografie gewürdigt.

www.bsi-swissarchitecturalaward.ch

 
 

Text: PD/Tasuko Amada/junya.ishigami+associates
aus: Das Einfamilienhaus, Heft Nr. 6/2016

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