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Ausgezeichnet: Die «Häuser des Jahres» 2014

Der begehrte Titel «Haus des Jahres» ging 2014 an die Marty Häuser AG (Kategorie Massivbau) und den deutschen Hersteller Davinci Haus AG (Holzbau).

Kategorie Massivbau

1. Rang Marty Häuser AGzoom
1. Rang Marty Häuser AG
2. Rang Swisshaus AGzoom
2. Rang Swisshaus AG
3. Rang Kobelt AGzoom
3. Rang Kobelt AG
 
 
 

Kategorie Holzbau

1. Rang Davinci Häuserzoom
1. Rang Davinci Häuser
2. Rang Baufritz AGzoom
2. Rang Baufritz AG
3. Rang Renggli AGzoom
3. Rang Renggli AG
 
 
 

Klar und reduziert ja, aber gleichzeitig spannend sollte zeitgemässe Architektur sein, ist Benedikt Metzger, Geschäftsführer der Marty Häuser AG überzeugt. «Die auskragenden Bauteile bei unserem Objekt erzeugen Spannung und wirken dynamisch. Das sind Elemente, die nicht zufällig sind, die aber überraschend wirken und das Interesse der Leute fesseln.»

Eine gemeinsame Reise
«Wir machen das Bestmögliche aus dem, was der Kunde möchte», erläutert Metzger weiter. Es müsse eine Auseinandersetzung stattfinden. «Bauherr und Architekt gehen auf eine gemeinsame Reise.» Die Wünsche des Bauherren und die Bedingungen der Umgebung vor Ort würden oft nicht übereinstimmen. «Als Architekt muss man da sehr sensibel vorgehen und spüren, wie weit man gehen kann.» An erster Stelle stehen beim Unternehmen Marty wertvolle Architektur mit Bezug zum Bauplatz, Kostentransparenz bereits im Vorprojekt und für den Kunden klar verständliche Prozesse. «Viele Kunden kommen zu uns, nachdem sie bei einem Architekten schon sehr viel Geld für die Planung ausgegeben haben, aber immer noch nicht wissen, wie viel ihr Haus schlussendlich kosten wird.»

Verantwortung und Verpflichtung
Seit über 80 Jahren baut die Marty Häuser AG in Wil bereits erfolgreich Einfamilienhäuser. Als Ergänzung zu den individuellen Architektenhäusern wurde 2008 mit Freshhaus eine zusätzliche Produktelinie lanciert, die sich an bestimmten Häusertypen orientiert, welche den Wünschen der Kunden angepasst werden. Zirka fünfzehn Prozent der Häuser werden in Holzbauweise erstellt, die Mehrheit jedoch in Massivbauweise. Die Zukunft sieht Benedikt Metzger vor allem im respektvollen Umgang mit den noch vorhandenen Bauplätzen. «Zu viele Häuser, die gebaut werden, entsprechen wohl den gesetzlichen Vorschriften, nehmen aber nur sehr geringfügig Bezug auf die Umgebung.» Bauplätze in bebauten Quartieren, die durch den Rückbau bestehender Häuser entstehen, verlangen eine hohe architektonische Sensibilität. «Dieser Verpflichtung gerecht zu werden, die Kunden dafür zu begeistern, ist Teil unserer täglichen Arbeit», führt Metzger aus. «Auch im energetischen Bereich sind die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft. Mit unserer zusätzlichen Produktelinie «Kraftwerk» nehmen wir in diesem Bereich die Verantwortung als Unternehmung war.»

Anerkennung beflügelt
Der Kunde von heute ist kritisch, anspruchsvoll und selbstbewusst. Das Lebensgefühl der Kunden zu treffen, sich auf die individuellen Bedürfnisse einzustellen, war auch bei Davinci Haus schon immer das Hauptanliegen. Auf der Suche nach dem Raum, der stil- und innovationsbewusste, nach Selbstverwirklichung strebende Menschen umgeben soll, ist vor über 45 Jahren ein aussergewöhnliches Architekturkonzept entstanden: aus Holz und Glas; im ausgewogenen Verhältnis von Material, Form und Licht; das die zeitlichen, wirtschaftlichen und qualitativen Vorteile einer Vorfertigung hat; zugeschnitten voll und ganz auf anspruchsvolle Wohnbedürfnisse. Doch nicht das Design allein brachte den Erfolg: Eine jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit Holz – die Firma Davinci Haus blickt auf über 75 Jahre Holzbautradition zurück – hat zu einer handwerklichen Perfektion geführt, die ihresgleichen sucht. Zudem wurde kontinuierlich in technische Innovationen investiert.

Strategie bestätigt
Immer wieder überzeugen die Entwürfe der Westerwälder Design-Manufaktur die Leser von Fachzeitschriften – auch in der Schweiz, wo sich Davinci Häuser schon seit langer Zeit behaupten. Mit Rang 1 für ein Musterhaus als «Haus des Jahres 2014» in der Kategorie Holzsystembau wird Davinci sozusagen zum Wiederholungstäter. Im Jahr zuvor belegte das Westerwälder Holzbauunternehmen Platz 2 mit einem Kundenhaus. Im Vertrauen und in der Zufriedenheit der Bauherren, aber auch in den mehrfachen Auszeichnungen zum »Haus des Jahres» sieht Geschäftsleiter Sascha Lamberty den fortgesetzten Beweis für die Fähigkeit des Unternehmens zu Innovation und Perfektion im Konzept und in der Ausführung: «Der wiederholte Wettbewerbserfolg ehrt und bestätigt uns in unserer Unternehmensphilosophie und Strategie und beflügelt zugleich, uns neuen Herausforderungen zu stellen.»

Neue Linie
Kreatives Bauen mit Holz und Glas demonstriert auch die neue Designlinie des Unternehmens «Trenddesign plus», laut Pressesprecherin Anna Buhl, ein Original Davinci Haus mit einer klaren Designsprache. Ebenfalls überzeugend ist das energetische Gesamtkonzept der neuen Linie. Das beginnt bereits bei der Optimierung der Gebäudedichte. Erreicht wird dies durch die hochdämmende Wand mit einem U-Wert von 0,18 W/m²K, der besonderen Dachdeckenkonstruktion im Passivhaus Standard (U-Wert: 0,13 W/m²K) sowie dreifach verglasten Hightechfenstern (Ug-Wert: 0,5 W/m²K). Das eigentliche Heizsystem, eine Luftwärmepumpe der neuesten Generation von Viessmann in Verbindung mit einer Fussbodenheizung, sorgt für Unabhängigkeit von den fossilen Energieträgern Öl und Gas. Zudem wird eine positive Energiebilanz erreicht. Die kontrollierte Be- und Entlüftung versorgt die Räume permanent mit Frischluft, sodass die Bewohner ein überaus angenehmes Raumklima vorfinden», fügt sie noch hinzu.


Text: Cornelia Bisch und Anna Rieser
aus: Das Einfamilienhaus, Heft Nr. 3/2015

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