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Ein Ort der Ruhe

Erhabene Lage, Weitblick und Rückzugsmöglichkeiten: Architekt Andreas Kurmann hat für sich und seine Partnerin einen grosszügigen, mondänen und gleichzeitig sehr behaglichen Wohnsitz geschaffen.

Das Grundstück am Hand bietet einen unverbaubaren Ausblick.
Das Grundstück am Hand bietet einen unverbaubaren Ausblick.

«Jedes Haus, jede Wohnung, jeder Gewerbebetrieb soll massgeschneidert sein und den Stempel seines Benutzers tragen.» So steht es auf der Homepage der Kurmann Architekten AG, Menznau. Referenzobjekte dokumentieren in Text und Bild, wie dieser Grundsatz umgesetzt wird. Neubauten oder Umbauten, Einfamilienhäuser und grössere Überbauungen, ein breites Spektrum. Wer engagiert und von Berufes wegen Traumhäuser plant und baut, strebt auch privat nach der optimalen  Wohnsituation. So geschehen mit Andreas Kurmann, Chef der Kurmann Architekten AG. Sein aktueller Wohnsitz, Baujahr 2012, erbaut für sich und seine Frau, ist massgeschneidert.

Grosse Terrassen ersetzen den Garten. Der Ausblick ist einmalig.
Grosse Terrassen ersetzen den Garten. Der Ausblick ist einmalig.
Über der zentral angelegten Treppe wurde eine exquisite Papierlampe platziert.
Über der zentral angelegten Treppe wurde eine exquisite Papierlampe platziert.
 

Ein Ort der Ruhe «Für mich soll das Haus eine Oase sein, ein Ort zum Energie tanken. Es soll Rückzugsmöglichkeiten bieten, wo man ganz für sich ist», sagt der Bauherr und Architekt. «Ich wollte es gross, hell und luftig», ergänzt seine Frau. «Mit einer grossen Terrasse, im Sommer verbringe ich die Abende am liebsten draussen.» Diesen Anspruch zu erfüllen, brauchte es neben den Mitteln der Architektur auch ein passendes Grundstück. Am Tor zum Entlebuch, in ländlicher Atmosphäre und doch nur einen Katzensprung von Luzern entfernt, wurde man fündig. Das Grundstück am Hang bietet einen unverbaubaren Blick über liebliche grüne Hügel, über das Rottal bis zum Pilatus, und ist gleichzeitig gut erschlossen. Der Ortskern wirkt ländlich, die Nachbarschaft des Hauses mit mehreren modernen Terrassenhäusern dagegen überraschend urban. Diese Nachbarhäuser wurden im Rahmen eines Gesamtplans ebenfalls von der Kurmann Architekten AG geplant. Vorteilhaft für das Gesamtbild und auch wirtschaftlich sinnvoll: 14 Wohneinheiten sind in einem Wärmeverbund mit gemeinsamer Pelletsheizung zusammengeschlossen. 

 
 

Text: Christine Vollmer, Fotos: Rita Pauchard (Fotos)
aus: Das Einfamilienhaus, Heft Nr. 06/2014