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Wenn das Baby einzieht

Kündigt sich Familienzuwachs an, geht es los mit Anschaffungen. Neben Kleidchen und Kinderwagen darf natürlich das Babyzimmer nicht fehlen. Doch was braucht so ein Kleines überhaupt und welche Möbel werden erst im späteren Kinderzimmer benötigt?

Bild Team 7zoom

Farbe Das Kinderzimmer schon in Rosa gestrichen – und jetzt ist es doch ein Junge? Zu frühes Handwerken kann sich rächen, wer auf Nummer sicher gehen will, kann das Babyzimmer geschlechtsneutral halten und erst nach der Geburt mit Farbtupfern, Bildern, Wandstickern oder Stoffen Akzente setzen. Helle Wandfarben schaffen eine freundliche Atmosphäre, zu grelle Farben überreizen die Augen des Kindes. Egal welche Farbe man wählt, auf jeden Fall sollten die Inhaltsstoffe geprüft werden, so dass die Gesundheit nicht gefährdet wird. Und wenn das Kind grösser wird, beginnt die Herausforderung Farbgebung von Neuem, denn schliesslich haben schon Dreikäsehochs ihre Lieblingsfarben und pochen auf ein Mitspracherecht – plötzlich soll die Wand quietschgelb oder knallrot sein. Grundsätzlich gilt: Je grösser die Fläche, desto zurückhaltender sollte die Farbe sein. Die Lieblingsfarbe kann auch mit Teppichen, Vorhängen oder Kissen ins Kinderzimmer integriert werden, ohne dass gleich ein ganzer Raum in Quietschgelb erscheinen muss.

Bild Pinolinozoom

Bett Im Babyzimmer braucht es nicht viel mehr als ein Babybett und eine Wickelkommode mit genügend Stauraum. Während in den ersten Monaten vielleicht noch ein Stubenwagen oder eine Wiege zum Einsatz kommt, wird das Kind  schon bald in seinem Gitterbettchen schlafen. Es gibt viele Modelle, die einen höhenver-stellbaren Lattenrost sowie herausnehmbare Gitterstäbe haben, damit das grössere Kind selbst ins oder aus dem Bett steigen kann. Auch Gitterbetten, welche zum Jugendbett umfunk­tioniert werden können, sind erhältlich. Die Abstände zwischen den Gitterstäben müssen zwischen 4,5 und 6,5 Zentimeter betragen, damit das Kind seinen Kopf nicht zwischen den Stäben einklemmen kann. Wie überall im Babyzimmer sollten auch im Bett möglichst natürliche Materialien verwendet werden. Ein Seitenpolster kann entweder rundherum oder am Kopfende verwendet werden.

Bild Habazoom

Möbel Unentbehrlich ist die Wickelkommode mit gepolsterter und abwaschbarer Wickelauflage. Auf der Kommode finden die Wickelutensilien Platz, in den Schubladen die Babykleidung. Für die Eltern spielt die Höhe eine wichtige Rolle, damit sie beim Wickeln in aufrechter Haltung stehen können. In der Regel beträgt die Höhe 85 Zentimeter. Praktisch ist natürlich der Kauf einer Wickelkommode, welche später zu einer normalen Kommode fürs Kinderzimmer umfunktioniert werden kann. Da Babys Garderobe noch nicht so viel Platz benötigt, reicht die Anschaffung eines Kleiderschrankes auch nach zwei Jahren. Das selbe gilt für Regale oder weitere Kommoden. Beginnen die Kinder in ihrem Zimmer zu spielen, brauchen sie Platz – zu verbaute Kinderzimmer mit viel Mobiliar sind nichts für die kleinen Bewegungsmenschen, die gerne auch mal ihr eigenes Zeltlager aufstellen.

 

Text: Andrea Hurschler
Den gesamten Artikel finden Sie in der Zeitschrift Das Einfamilienhaus, Heft Nr. 04/2014

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