Schweizer Magazin für Bauen, Wohnen, Haus und Garten

Viel Glas, bitte

Die Bauherrschaft kam mit klaren Vorstellungen zum Architekten. Ihr Eigenheim sollte ganz aus Glas und Beton sein. Entstanden ist ein Wohnhaus, das von innen heraus mit der Umgebung zu verschmelzen scheint.

Wohntraum erfüllt: Das Paar kam mit klaren Vorstellungen zu den Architekten, alle Wünsche wurden einwandfrei umgesetzt.
Wohntraum erfüllt: Das Paar kam mit klaren Vorstellungen zu den Architekten, alle Wünsche wurden einwandfrei umgesetzt.
Raumhohe Schiebetüren ermöglichen auch von der Küchenzone aus den Zutritt zum Garten.
Raumhohe Schiebetüren ermöglichen auch von der Küchenzone aus den Zutritt zum Garten.
Schlicht und einfach: Eine gerade Treppe führt vom Wohnzimmer in die privaten Räume der Familie im Erdgeschoss.
Schlicht und einfach: Eine gerade Treppe führt vom Wohnzimmer in die privaten Räume der Familie im Erdgeschoss.
Die Liegewiese im Garten lädt zum Sonnenbaden ein, vor Blicken schützt hier der hohe Gartenzaun.
Die Liegewiese im Garten lädt zum Sonnenbaden ein, vor Blicken schützt hier der hohe Gartenzaun.

Das «Wo» war bereits geklärt, als das junge Paar das Architekturbüro Eggenschwiler aufsuchte: Der Grundstückskauf war schon unter Dach und Fach. Der Baugrund liegt in einer kleinen Gemeinde nördlich der Jurakette; von der einen Seite ist der Ort über den kurvenreichen Passwang erreichbar, zur anderen hin sind es etwa 20 km bis Basel. Eine wachsende Wohngemeinde in unmittelbarer Nähe zum wichtigen Wirtschaftsraum also.

Über das «Wie» war sich die Bauherrschaft auch längst im Klaren, der Wunsch des Paars an die Architekten war zu Beginn weg: Viel Glas bitte, gehalten von rohem Beton; so sollte ihr Haus für die zukünftige Familie – inzwischen sind zwei Kinder dazugekommen – aussehen. Das Bauland liegt etwas erhöht über dem Dorf und grenzt im Norden unmittelbar an die Landwirtschaftszone mit einem wunderbaren Blick über die Felder hin zum nahen Wald. Die Weite westwärts hin zu den zarten Hügeln des Laufener Beckens andererseits setzt den optimalen Rahmen. Wohl gibt es angrenzend einige Nachbarhäuser, diese sind aber dank der Hanglage nicht in direktem Sichtkontakt.


Zwei Eingänge
Das Haus besitzt zwei Eingänge: Der eine liegt im Sockelgeschoss neben der Doppelgarage, der andere, der Offizielle, ist von oben zugänglich. Dort gelangen wir via Garten, vorbei an Poolanlage und Terrasse, direkt zur Wohnebene. Da ist erst einmal sehr viel Glas, raumhoch. Die Architektin und Projektleiterin, Catherine Droeser von Eggenschwiler Architekten, erläutert das klare Konzept des Entwurfes: «Im Prinzip soll das Wohngeschoss wie eine Art Kanzel sein. Erhaben und auf alle Seiten offen über dem Geschehen.» Viel Energie und Zeit wurde dafür aufgewendet, dass vor allem das obere Geschoss optimal auf die Sonne sowie die Landschaft ausgerichtet ist.

Wie die Architekten die Wünsche der Familie umsetzte, ist im Magazin DAS EINFAMILIENHAUS, Ausgabe 6/2018 zu lesen. Das Heft lässt sich online bestellen.

Text: Claudia Nussbaumer, Fotos: Thomas Hämmerli
aus: Das Einfamilienhaus, Heft 6/2018

Architektur
Eggenschwiler AG Architekten ETH/SIA
4242 Laufen/BL
Tel. 061 765 10 60
www.eg-architekten.ch

Artikel teilen
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Klicken Sie auf Ihrem Smartphone Zum Home-Bildschirm, um ein Icon der Website dem Startbildschirm hinzuzufügen!